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24. - 28.10.2016 - Paris

Stadt der Liebe

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Die Bahnreise nach Paris starten wir früh morgens in Rotkreuz. In Zürich bleiben uns nur ein paar Minuten zum Umsteigen, doch alles klappt bestens und bald sitzen wir im TVG Lyria.

Bereits vor dem Mittag erreichen wir die französische Hauptstadt. Gleich im Gare de Lyon kaufen wir einen Ticketpass, der uns freie Fahrt auf allen Metros, Zügen und Bussen im Grossraum Paris erlaubt.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel besuchen wir das quirlige Quartier Marais. Rund um den Place des Vosges und den Place de Bastille gibt’s hunderte von Läden und Lokale, aber auch ruhige Höfe, Gassen und schöne Arkaden.

Am Dienstag fahren wir der Metro zur Station Blanche. Hier steht das berühmte Moulin Rouge. Danach geht’s die rue Lepic hinauf. Links und rechts locken Bäckereien, Confiserien, Metzgereien und Gemüsehändler mit frischen Produkten. Besonders spannend ist die Auslage des Fisch- und Meeresfrüchtehändler.

Wir nähern uns über noch ruhige Strassen dem Montmartre. Je näher wir der monumentalen Basilika Sacré Coeur kommen, desto touristischer und geschäftiger wird’s. Leider ist der Himmel noch immer wolkenverhangen und die Sicht deshalb nicht optimal. Vor dem Besuch der Kirche trinken wir noch einen starken Espresso.

Wie in der ganzen Stadt markieren auch hier die Polizei und die Armee Präsenz. Vor dem Betreten des Gotteshauses werden alle Gepäckstücke kontrolliert.

Mit vielen andern Touristen besuchen wir den eindrücklichen Bau mit den riesigen Mosaiken an den Wänden und an der Decke.

Über die berühmten Treppen steigen wir wieder den Hügel hinab. Dann geht es mit der Metro weiter.

Die Erkundigungstour geht auf der île de la Cité weiter. Rund um den Palais de Justice herrscht viel Betrieb und auch wieder grosses Polizeiaufkommen. Etwas ruhiger ist es entlang der Seine. Auf dem Fluss selbst zirkulieren nebst den Ausflugsbooten auch einige Frachter.

Danach schlendern wir zur Notre Dame. Die gotische Kirche ist ein Besuchermagnet und entsprechend belebt ist der Platz davor und die Warteschlange vor den Pforten. Wir bewundern das Bauwerk von Aussen und gehen dann weiter zum Place St. Michel.


Von hier ist es ein Katzensprung ins berühmte Quartier Latin. Wir gehen durch die engen, verkehrsfreien Strassen vorbei an hunderten von Souvenirshops. Hier ist es für uns eindeutig zu touristisch!

Mit dem Bus Nr. 82 fahren wir am Mittwochmorgen vom Hotel zum Bahnhof der Regionalzüge am Champs de Mars. Die Fahrt im Berufsverkehr ist ein Erlebnis und eine Stadtbesichtigung zugleich.

Mit der Bahn geht’s gemütlich Richtung Versailles.

Wir haben uns Tickets für einen schnellen und bequemen Eintritt sowie einen Audioguide besorgt. So sind wir nach der Sicherheitskontrolle schnell im Schloss und können die Säle, Gemächer und die unzähligen Kunstwerke bestaunen.

Die gigantische Anlage findet in der Parkanlage mit den Wasserspielen, Teichen und Wegen ihre Fortsetzung.

Wir suchen uns die Wege etwas abseits der Hauptrouten und gehen entlang dem grossen Kanal zum Grand Trianon. Das Palais aus rosa Marmor wurde ebenfalls von Ludwig XIV erstellt. Es steht in einem prächtigen Garten dessen Bäume und Büsche uns in strahlenden Herbstfarben begrüssen. Wir geniessen die Ruhe und die grüne Oase.

Zurück im Zentrum von Paris am Branley Quai erwartet uns dann wieder mehr Hektik. Wir überqueren die Seine über die Pont d’Ilena und steigen zum Palais de Chaillot hinauf. Hier bewundern wir mit vielen andern den Blick auf den Eiffelturm. Der Blick ist und bleibt einmalig ...

Mit vielen Eindrücken und Bildern geht’s zurück ins Hotel.

Die Wolken hangen am Donnerstag weniger tief und im Laufe des Tages wird es immer sonniger. Die Temperaturen sind wie den letzten Tagen sehr angenehm warm. Die Metro bringt uns zum Arc de Triomphe. Das 50 Meter hohe Wahrzeichen bietet eine Aussichtsterrasse mit einem fantastischen Rundblick.

Vom Place Charles de Gaulle gehen zwölf Strassen sternförmig ab.

Hier noch ein Zeitraffer-Film auf YouTube auf dem Arc de Triomphe de l'Étoile mit Blick auf La Défense.

Die berühmteste ist natürlich die Ave des Champs Elysées und diese schlendern wir dann auch entlang. Entlang der bereiten Gehsteige reiht sich ein Luxusgeschäft ans andere.

Am andern Ende der Prachtsstrasse öffnet sich der riesige Place de la Concorde. Als Fussgänger braucht es etwas Geschick und Schnelligkeit die stark befahrenen Strassen zu überqueren und zu all den Sehenswürdigkeiten zu kommen.

Im Jardin des Tuileries geniessen auch die Einheimischen die Mittagspause. In der Grünanlage gibt’s viele Plätze zum Ruhen und Geniessen.

Vom Arc de Triomphe du Carrousel, einem weiteren Bogenbau, sehen wir bereits zum Musée du Lovre. Wie immer ist die Warteschlage vor dem Museum lang, zu lang.

Dann steigen wir zu einer erneuten spannenden Fahrt in einen Bus. Die Nr. 69 schlänget sich durch den Verkehr und zum Teil verstopften Strassen. Beim Champs de Mars steigen wir aus.

Hier öffnet sich wieder ein superschöner Blick auf den Eiffelturm. An der Avenue de Tourville setzen wir uns in ein Strassencafé und geniessen ein einheimisches Bier.

Ein nächster Besuch gilt dem Hôtel des Invalides. Den Dom mit seiner vergoldeten Kuppel begutachten wir von Aussen.

Vor der Abreise am Freitag bleibt nochmals Zeit für einen Abstecher an die nahe Seine.

Dann geht’s mit der Metro wieder zum Gare de Lyon und dem dem TGV zurück in die Schweiz.

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