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26.5.2016 - Baldeggersee

Rund um den Baldeggersee

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Ein Feiertag, sonniges Wetter und bis zu 25 Grad Celsius, was will man mehr?!

Unsere heutige Tour rund um den Baldeggersee starten wir bei der Badi Baldegg. Ein schöner Weg führt entlang dem spiegelglatten Gewässer. „Getrübte Idylle“ steht auf einer der zahlreichen Informationstafeln. Und in der Tat glaubt man kaum, dass dieser wunderbare See weiter ums Überleben kämpft und nur durch künstliche Sauerstoffzufuhr überhaupt noch lebt. Das trübe Gewässer leidet noch immer an zu viel Phosphor, was das Algenwachstum begünstigt. Verursacht wird das Ganze durch Gülle, die jahrelange unkontrolliert in den See geflossen ist.


Zum Glück kümmert sich ProNatura um das Naturschutzgebiet rund um den Baldeggersee und wir geniessen die morgendliche Ruhe. In Gelfingen machen wir einen Kaffeehalt und setzen dann die Seeumrundung fort.

Die Störche brüten bereits in den Nestern und zeigen uns ihre aerodynamischen Flugkünste.

Entlang des ganzen Weges blüht es in allen Farben und Formen. Am See entdecken wir stille Orte und am andern Ufer thront das Schloss Heidegg.

In der Ferne und leider etwas im Dunst öffnet sich der Blick in die noch schneebedeckten Alpen.

Nach Retschwil steigt dann der Wanderweg an und wir bewältigen über Weidegebiet mit neugierigen Kälbern einige Höhenmeter. Nun haben freien Blick auf den Baldeggersee.

Es scheint nicht nur tolles Wanderwetter zu sein, sondern auch bestens Flugwetter. Über uns kreisen immer wieder Greifvögel und halten Ausschau nach Beute.

Am südlichen Ende des Sees erkunden wir das Riedgebiet und entdecken in den seichten Gewässern Frösche und Libellen. Aus einem der Tümpel fischen wir noch Unrat heraus, der achtlos weggeworfen wurde.

Die heutige Wanderung würden wir nicht als „Krankenbesuch“ bezeichnen. Dennoch zeigt es sich, wie verletzlich die Natur ist und das eine Verunreinigung eine Genesungsphase über Jahrzehnte erfordert!

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