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15.3.2015 - Laucherenstöckli

Alt bekannt, aber immer wieder schön

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Die Tour gehört schon fast zu den Klassikern. Das Laucherenstöckli ist eine herrliche Frühlingstour und deshalb wollen wir sie auch diese Saison nicht auslassen. Eigentlich ist geplant beim Eseltritt zu starten. Doch die Verhältnisse lassen bereits einen Start beim Unteren Altberg zu.

Das Wetter ist prächtig und die Temperaturen bereits warm, so dass wir bald kurzärmlig unterwegs sind. Wir kommen auf dem zunehmend nassen und schweren Schnee gut vorwärts und erreichen bald die Sternegg auf 1'497 m.ü.M. Die Einkehr verschieben wir auf den Rückweg.

Ein zunehmend aufkommender kühler Wind zwingt uns, die warmen Kleider wieder auszupacken.  Und auch die Sportler werden immer mehr. Wir begegnen zahlreichen andern Schneeschuhwanderer und Tourenskiläufer, welche die herrlichen Bedingungen geniessen.

Auf dem Laucherenstöckli (1'753 m.ü.M.) herrscht dann gerade ein bisschen Andrang. Deshalb beschliessen wir, noch ein paar Meter weiterzugehen und so haben wir den nächsten Hügel ganz für uns. Die Biese dringt durch Mark und Bein und wir müssen alles festmachen. Dennoch können wir fantastische Fotos knipsen und die immer wieder beindruckende Aussicht geniessen. Markant sind die altbekannten Druesberg und Forstberg.

Der kalte Wind lädt nicht zum langen Verweilen ein. Deshalb steigen wir ab zur Laucheren-Kapelle. An der windgeschützten Wand der kleinen Kirche ist es angenehm warm. Der Rückweg erfolgt auf der fast gleichen Strecke. Unterwegs kommen uns noch zahlreiche Bergwanderer entgegen, obwohl die Bewölkung immer stärker wird.

In der SAC-Hütte Sternegg der Sektion Rossberg kehren wir dann ein und geniessen einen Kaffee. Die Sonnenterrasse ist gut besucht und die Gäste tauschen ihre Geschichten der bald zu Ende gehenden Skisaison aus. Es herrscht ein lockere und gemütliche Stimmung.

Wir nehmen das letzte Wegstück unter die Schneeschuhe. Unterwegs lassen wir noch einmal die Frühlingswärme auf uns scheinen und geniessen die Ruhe in der Natur. Nach einem kurzen Schwatz mit Bekannten setzen wir den Rückweg fort. Der Schnee wird immer sulziger und wir hüpfen mit Vorsicht die Schneefelder hinunter. Einfach herrlich!

Und wieder einmal hat sich dieser Ausflug als schönes Erlebnis in der Nähe erwiesen. Auf die nächste Saison!

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