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7.11.2015 - Vitznauer- und Gersauer Stock

Zwei auf einen Streich

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Ausgerüstet mit Proviant und Fotokamera starten wir am frühen Morgen bei der Talstation der Wissiflue-Bahn. Das Auto lassen wir hier stehen.

Der steile Weg führt zuerst über Weideland und dann durch den herbstlichen Wald. Die gefallenen Blätter bilden einen dichten Teppich auf dem schmalen Pfad. Das durch uns verursachte Rascheln ist das einzige Geräusch.

Mit jedem Höhenmeter wird die Aussicht prächtiger und die Sonne wärmt immer mehr. Wir sehen sogar die berüchtigten Chrüztrichter  Mitten im See. Der Bergweg wir noch schmaler und führt entlang von steilen Felswänden.

Wir erreichen die Wissiflue auf 942 m.ü.M. Das Restaurant hat Betriebsferien und so wandern wir ohne Kaffeepause weiter zum Urmi hinauf.  Nach einem kurzen Austausch mit einem Bewohner des herrlich gelegenen Weilers, nehmen wir den Aufstieg auf den Vitznauer Stock unter die Füsse.

Der Weg führt entlang der Kantonsgrenzen von Schwyz und Luzern. Um die steilweise hohen Felsstufen zu erklimmen, helfen fest installierte Seile. Der Gipfel des Vitznauer Stocks auf 1'452 m.ü.M. bietet wiederum eine grandiose Aussicht und lädt zum Picknicken ein.

Nach einem kurzen Stück auf dem Grat kommen wir zum Gersauer Stock. Und auch hier können wir uns fast nicht sattsehen; also einfach hinsetzen und geniessen und mit dem Peak Finder App die einzelnen Gipfel nochmals genau bestimmen, sogar den Säntis sieht man.

Der Abstieg erfolgt Richtung Fälmis. Auch hier ist der Weg abschüssig und mit festen Seilen gesichert. Eine kleine Felswand kann mit einer Leiter überwunden werden. Im Gebiet Fälmis haben wir einen imposanten Blick auf mehrere Arme des Vierwaldstättersees.

Von hier geht’s gemütlich zum Restaurant Hinterbergen. Die Sonnenterrasse ist gut besucht und die Bedienung etwas gestresst. Doch wir bekommen ein durstlöschendes Bier. Die kleine Luftseilbahn bringt uns zusammen mit zwei weiteren Fahrgästen wieder nach Vitznau hinunter. Heute ist die Talfahrt weniger betrübend, den die Sonne scheint auch in den Niederungen.

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