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24.10.2015 - Gruyères

Gruyères – nicht nur Käse!

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Auf dem Weg nach Vevey zu einem gemütlichen Wochenende bei Verwandten machen wir einen Halt in Gruyères/Greyerz. Die Region ist in den letzten Jahren stark an Einwohnern gewachsen und viele neue Wohnsiedlungen sind erstellt worden. So bildet das Städtchen Gruyères mit seinen Bauten aus dem Mittelalter einen willkommenen Kontrast.

Die Fahrzeuge müssen am Fusse der Ortschaft parkiert werden und die Besucher strömen über einen steilen Weg in die Gassen hinauf. Wir sind erstaunt über den grossen Andrang.

Vorbei an gut erhaltenen Häusern und unzähligen Restaurants und Läden gelangen wir zum Schloss. Hier ist es etwas ruhiger. Die Entstehung der Anlage geht in die Jahre 1270 – 1282 zurück. Im Laufe der Zeit wechselten die Eigentümer immer wieder; heute kümmert sich eine Stiftung um den Erhalt des historischen Gebäudes.

Die Anlage kann frei besichtigt werden. Wir starten im Hof mit dem Ziehbrunnen und besuchen dann nach und nach die verschiedenen Räume des Schlosses. Zu den beeindruckendsten Gemächern gehört sicherlich der Rittersaal. Die Wände sind voll mit Malereien und ein langer Tisch bietet Platz für eine fürstliche Runde.

Aber auch die Wehranlagen, der Garten und die Aussicht vom Schloss sind grandios. Die Wälder tragen ihr buntes Herbstkleid und die Freiburger Voralpen zeigen sich trotz einigen Wolkenfeldern.

Nach dem Schlossbesuch schlendern wir durch die Altstadt und geniessen auf der Terrasse von einem der vielen Wirtshäusern eine Meringue mit Doppelrahm ... Genuss pur, Kalorien zählen nicht ratsam!

Mit diesem Ausflug haben wir wiederum einen uns bis anhin unbekannten Flecken in der Schweiz erkundet.

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