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9.6.2014 - Buochserhorn

Hitziger Pfingstmontag

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Das Pfingstwochenende ist sonnig und heiss. Auch für den Montag sind Temperaturen von über 30 Grad angesagt. Wir haben uns deshalb früh morgens mit Freunden verabredet und fahren gemeinsam nach Dallenwil. Der Parkplatz bei der Talstation der Luftseilbahn nach Niederrickenbach (auch Maria-Rickenbach genannt) ist schon gut besetzt. Dennoch gondeln wir bereits mit der nächsten Bahn hinauf zum Wallfahrtsdorf auf 1‘162 m.ü.M.

Gleich hinter dem Kloster von Niederrickenbach steigt der Wanderweg an. Zuerst geht’s über Kuhweiden und dann weiter durch einen lichten Wald mit vielen mächtigen Ahornbäumen. Noch sind die Temperaturen angenehm und wir gewinnen rasch an Höhe.

Bei der Alp Bleiki werden dann die Schatten spendenden Bäume rar und die Sonne heizt ein. Wir erreichen den Bleikigrat und damit öffnet sich die Sicht Richtung Osten. Tief unten liegt der Vierwaldstättersee, der heute manchem eine willkommene Abkühlung bieten wird.

Nach kurzer Rast setzten wir den recht steilen Aufstieg zu unserem Tagesziel fort. Auf dem schmalen und staubigen Pfad kommen uns einige Berggänger entgegen, die noch früher gestartet sind. Nach gut anderthalb Stunden haben wir den Gipfel des Buochserhorns erreicht.

Die Rundsicht ist fantastisch, obwohl leichter Dunst herrscht. Der ausgesetzte Gipfel ist die östlichste Erhebung des Engelbergertals. Bei der letzten Besteigung haben wir den Aufstieg auf 1‘806 m.ü.M. von Buochs über das Arhölzli und die Ochsenweid gewählt. Die heutige Tour reicht angesichts der hochsommerlichen Wärme jedoch völlig aus! Im spärlichen Schatten des mächtigen Gipfelkreuzes ruhen wir etwas aus.  Allerdings tummeln sich nebst anderen Wandern auch hunderte von sehr anhänglichen Fliegen auf dem Buochserhorn, deshalb nehmen wir dann bald wieder den Abstieg unter die Füsse.

In den saftigen Wiesen blühen Blumen in verschiedensten Farben und bilden ein natürliches Kunstwerk. Wir knipsen fleissig Fotos und geniessen die Aussicht ins Engelbergertal und bis in die Berner Alpen. Die Fahrstrasse ist für den Abstieg etwas knieschonender und so erreichen wir den Wallfahrtsort ohne Mühe.

Nach einem Besuch der Kirche löscht ein erfrischendes Getränke auf der Terrasse des Gasthauses den grossen Durst. Vor der Talfahrt mit der Luftseilbahn bleibt noch Zeit für einen Besuch im kleinen Laden des Klosters.

Unten im Tal ist die Hitze noch stärker spürbar und wir sind froh, den Wandertag früh gestartet zu haben. Am Abend treffen wir uns noch zu einem gemütlichen Essen und lassen den Tag in der herrlichen Natur nochmals Revue passieren.

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