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17.11.2013 - Rigi

Seebodenalp - Rigi Staffel - Rigi Känzeli - Seebodenalp … immer wieder schön!

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Mit dem Auto sind wir schnell auf der Seebodenalp oberhalb von Küssnacht. Auf rund 1‘000 m.ü.M. ist der Nebel ganz dicht. Noch sind wenige Autos auf dem Parkplatz. Auf dem Weg Richtung Rigi Staffel sind einige Wanderer unterwegs. Der Boden ist noch gefroren und an den Bäumen bilden sich wunderbare Eiskristalle. Feine Nadeln zieren die Äste.

Mit jedem Höhenmeter, den wir gewinnen, wird es wärmer und von den Bäumen tropft es immer mehr. Der Nebel lichtet langsam und gibt den Blick frei auf Rigi Kulm. Beim Punkt Düssen auf ca. 1‘350 m.ü.M. sind wir definitiv über der Nebelgrenze und die Sicht auf den Pilatus ist grandios.

Von hier ist es nicht mehr weit zum Rigi Staffel (1‘602 m.ü.M). Die Züge bringen unzählige Gäste von Vitznau und von Arth hinauf. Dennoch finden wir auf der Terrasse des Restaurants einen Tisch mit einem herrlichen Ausblick auf die verschneiten Berggipfel. Wir geniessen einen Kaffee und die Wärme der Sonne.

Wir wandern weiter über den schneebedeckten Weg nach First. Mittlerweile sind unzählige Berggänger unterwegs, sie alle sind dem nebligen Unterland entflohen. Weiter geht’s Richtung Kaltbad. Unterwegs setzen wir uns nochmals an die Sonne und freuen uns über die prächtige Aussicht.

Auch im Kaltbad herrscht emsiges Treiben. Mit der Luftseilbahn von Weggis und der Zahnradbahn von Vitznau kommen die Tagesgäste bequem in die Höhe. Von hier aus lassen sich grössere oder kleinere Wanderungen starten oder aber ein Bad in der neuen Spa-Anlage geniessen.

Nach einem kurzen Besuch beim der kleinen Kapelle beim ursprünglichen Kaltbad erreichen wir bald das Känzeli, ein weiterer Aussichtspunkt. Nun geht’s wieder bergab! Der Wanderweg ist recht steil und nass. Dank den Wanderstöcken kommen wir auf glitschigen Untergrund dennoch gut voran. Wir pflatschen durch den immer sumpfiger werdenden Pfad und unsere Schuhe bekommen eine dicke Schlammschicht. Auch die Jeans bekommen unvermeidbar einige Dreckspritzer ab.

Nur mit Widerwille tauchen wir wieder in die Nebelsuppe ein. Bald sehen wir kaum mehr die Hand vor den Augen. Doch wir kennen den Weg gut und kommen über die Alp Räb, die Altruedisegg und die Schluchegg zurück zum Parkplatz. Dieser hat sich zwischenzeitlich bis auf den letzten Platz gefüllt. Entsprechend viel Verkehr herrscht auf der teilweise schmalen Bergstrasse hinunter nach Küssnacht.

Auch dieser Ausflug auf die Rigi hat sich mehr als gelohnt … es ist immer wieder schön!

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